Unsere ersten Tage Elternzeit in Australien und Neuseeland

von littletravelfamily

Australien

Wir sind endlich angekommen. Eigentlich schon das zweite Mal. Vor 3 Tagen sind wir in Sydney gelandet und hatten geplant dort dreit Tage zur Akklimatisierung zu verbringen. Leider hatten wir vor unserer Abreise noch das Pech, das unsere Kleine hohes Fieber hatte. So wurde am Samstag und Sonntag noch gehofft, dass wir überhaupt fliegen können, und wenn, die knapp 19 Stunden irgendwie erträglich werden.

Im Nachhinein war es dann viel angenehmer als gedacht, sie schlief von München nach Dubai ein paar Stunden und von Dubai nach Sydney ganze acht in ihrem Babybettchen. Hier können wir nur allen Eltern empfehlen sich mit Kleinkind die Babycots reservieren zu lassen. So haben die Kleinen einen eigenen Platz, in dem sie sitzen und schlafen können, man hat Platz für Spielzeug und auch beim Essen ist es praktisch wenn das Kind einfach „aufgeräumt“ ist.

Nungut, Flug geschafft, Ankunft in Sydney. Unser kleines Hotelzimmer im Song Hotel war jetzt nicht überragend, aber zweckmäßig, bezahlbar und vorallem extrem gut gelegen. In Laufnähe zum Opernhaus, der Harbourbridge, Botanical Garden, Shopping Street….einfach perfekt. So machten wir uns auf und erkundeten am ersten Tag die Stadt. Opera House, Hafen, die Pflichtpunkte halt.  Unser kleiner Reisebuggy erwies sich übrigens sowohl in Dubai im Flughafen als auch in Sydney als super praktisch. Unsere Maus schlief darin beim Spazierengehen ein und wir mussten sie nicht tragen.

Leider ging es Lena dann während wir herumschlenderten nicht mehr so gut und wir entschieden uns wieder ins Hotel zurück zu gehen… Und dort blieben wir die nächsten zwei Tage auch. Lena bekam über 40 Fieber mit Ausschlag an den Händen und Füßen. Später wussten wir dann, was es war… sie hatte sich bei unserer Tochter mit der Hand-Mund-Fuß Krankheit angesteckt, die bei Erwachsenen wohl immer ziemlich heftige Symptome verursacht.

Dazu hatte ich mal wieder meine übliche Magenverstimmung nach Langstreckenflügen und verbrachte die meiste Zeit auf dem Klo. Und es gab ja auch noch unser Kind…das musste trotz alledem nebenbei bei Laune gehalten und gefüttert werden.

Hurra.
So hatten wir uns die ersten Tage in Australien nicht vorgestellt. Wir waren wirklich verzweifelt, denn wir mussten ja weiter fliegen.

Neuseeland

Zum Glück ging es uns nach den drei Tagen wieder etwas besser, Lenas Fieber war weg und auch ich konnte wenigstens wieder herumlaufen. So kamen wir in Christchurch an und freuten uns endlich in Neuseeland zu sein.

Bei der Einreise und dem Immigration Check sahen wir dann schon überall die Schilder, dass man bloß kein Obst und Gemüse einführen darf, sonst drohen extrem hohe Geldstrafen bis zu 1000 NZD.
Naja… Obst und Gemüse haben wir ja nicht dabei…
Oder…?
Da auch dreckige Trekkingschuhe bestraft werden können, gingen wir auf Nummer sicher und ließen unser Gepäck und die Schuhe freiwillig kontrollieren.

Und als die nette Immigrations-Dame unseren Rucksack kontrollierte kam mir ein Gedanke…

„Shit!“

Ich hab doch extra aus Australien noch eine Banane mitgenommen, als Proviant für den Flug. Und die ist noch in meinem Handgepäck. Okay… lieber sag ichs der Dame jetzt, bevor sie die findet…
Sie war zwar nicht begeistert aber wir haben auch keine Strafe bekommen, durften alles wieder zusammenpacken und gingen Richtung Flughafen Ausgang. Ein letzter Check von den Spürhunden… und er bleibt sitzen… die Hundeführerin schenkt uns anscheinend Vertrauen und gibt dem Hund ein Leckerli, wir dürfen weitergehen.

Zwei Meter später schlägt der Hund wieder an, nun wird uns gesagt wir müssen mitkommen
Uns wurde ein bisschen mulmig. Hatten wir doch noch irgendwo etwas Obst dabei?
Alles wieder auspacken, wir erklären der Dame, dass wir bis vor 5 Minuten noch eine Banane dabei gehabt hatten und der Hund diese vielleicht noch riecht. Das komplette Milchpulver wird untersucht und nach einer weiteren gründlichen Untersuchung dürfen wir endlich den Flughafen verlassen. Yeah. Geschafft 😀

Wir fuhren mit dem Taxi zu unserem Camper-Vermieter Wendekreisen und schauten uns die Modelle auf dem Hof an.

Und dann sahen wir unseren Camper. Oh mein Gott war der klein.
Da sollen wir all unser Gepäck und drei Leute unterbekommen?

… Können wir upgraden 😀 ?

Nagut, kurze Einweisung, Kindersitz eingebaut, Taschen einfach hinten rein geworfen und der Campingplatz Empfehlung der netten Frau gefolgt. Diese führte uns auf einen kleinen Campingplatz, den South Brighton Holiday Park, auf einer kleinen Landzunge vor Christchurch direkt am Meer.

Hier stehen wir nun und sortieren uns erstmal. Irgendwie haben wir unser ganzes Zeug dann überraschenderweise doch unterbekommen, wenn vielleicht auch noch nicht perfekt organisiert. Der Campingplatz ist nett, ein kleiner Spielplatz mit Trampolin und Schaukel, die Stellplätze sind recht groß und zum Strand sind es nur ein paar Minuten zu Fuß. Heute haben wir eine kleine Erkundungstour gemacht und sind an der Bucht spazieren gegangen.

Morgen geht es dann nach Christchurch und anschließend weiter Richtung Lake Pukaki und Lake Tekapo, den Bergseen in der Alpenregion. Wir freuen uns!

 

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