Elternzeit in Südafrika – Arch Rock, Birds of Eden und Monkeyland bei Plettenberg Bay

von littletravelfamily

Nach unserer Zeit auf der Robberg Halbinsel, blieben wir noch ein bisschen in der Plettenberg Region. Unser nächstes Ziel war Keurboomstrand. Hier hatten wir eine Unterkunft mit direktem Zugang zu einem „privat“ Strand, da der Abschnitt durch Felsen begrenzt war. Vorallem aber war die Unterkunft wieder sehr gut für die geplanten Aktivitäten gelegen.

Wir wollten den Arch Rock, eine Felsformation direkt am Strand besichtigen, sowie in die beiden Animal Sanctuarys „Birds of Eden“ und „Monkeyland“. Beides quasi Auffangstationen für Haus- oder Labortiere, die in den Parks ein schönes zweites Leben bekommen.

Arch Rock am Keurboomstrand

Von unserem kleinem Zimmer waren es zu Fuß zum Arch Rock nur ca. 900m am Strand entlang. Deshalb packten wir gar nicht groß und wanderten einfach barfuß los. Der Strandabschnitt war wirklich super schön. Ganz viele Felsen ragen ins Meer hinein, werden von den Wellen angespült und erinnerten uns ein bisschen an Neuseelands schroffe Südküsten-Strände.

Besonders schön und entspannt war es, weil wir ganz alleine waren. Niemand anderes sonst war auf dem Weg zum Arch Rock und wir konnten den riesigen Felsen ganz in Ruhe erkunden.

Arch Rock

Die Felsformation bildet einen ca. 20 m hohen Bogen direkt am Strand.

Der Weg ist wunderschön entspannt zu gehen, man braucht keine Schuhe, einfach barfuß laufen.

Bei Ebbe kann man durch den Bogen laufen. Deshalb über die Gezeiten am Keurboomstrand informieren.

Monkeyland

Am nächsten Tag ging es für uns dann zum Monkeyland. Nach ca. 30 Minuten Fahrt von Keurboomstrand kamen wir im Monkeyland an. Und waren mal wieder fast allein. Nur eine weitere deutschsprachige Familie war ebenfalls dort und wir starteten zusammen die Guided Tour.

Unser deutschsprachiger Guide erklärte uns sehr ausführlich die verschiedenen Affenarten und wir kamen wirklich sehr nah an die Tiere heran. Wir sahen Kapuzineraffen, Totenkopfäffchen, Gibbons und grüne Meerkatzen.

Dadurch, dass die Affen im Monkeyland völlig frei herumlaufen können, konnte man ihr natürliches Verhalten super beobachten. Und da die Wege direkt durch den Wald angelegt sind, sprangen die Affen teilweise direkt über unseren Köpfen herum.

Ganz am Ende läuft man übrigens noch über die längste Hängebrücke Südafrikas. Viel länger als die, die man aus dem Tsitsikamma Nationalpark kennt.

Monkeyland

Monkeyland beherbergt 11 verschiedene Affenarten, alle gerettet aus Privatbesitz oder Versuchslaboren.

Die Affen laufen völlig frei herum und kommen teilweise sehr nah! Deshalb gibt es nur Guided Tours. Dauer ca. 1 Stunde

Unbedingt alle losen Gegenstände wegpacken und ansonsten alles gut festhalten!
Unserer Tochter wurde die Trinkflasche gestohlen 🙁

Der Weg ist kinderwagentauglich und gut zu Fuß zu gehen, auch für kleine Kinder.

Am besten luftige lange Kleidung anziehen. Oder guten Mückenschutz auftragen. In dem Dschungel sind die Viecher sehr nervig!

Birds of Eden

Unser dritter Programmpunkt war dann noch Birds of Eden. Die größte Vogelvoliere der Welt. Über 3500 Vögel kann man hier frei herumfliegen sehen.

Birds of Eden liegt direkt neben dem Monkeyland, hat also auch eine überschaubare Anfahrt vom Keurboomstrand aus.

Am Park angekommen kauften wir uns ein kleines Guide Buch, mit welchem man die verschiedenen Vögel identifizieren kann und spazierten los. Im Bird of Eden braucht man keinen Guide und kann das komplette Areal selbst erkunden. Durch die hölzernen Stege und Wege durch die Voliere ist die Orientierung auch sehr leicht und man geht einfach einmal den kompletten Rundgang. Dabei kommt man dann an den unterschiedlichen Arten ganz automatisch vorbei.

Wir liefen vorbei an Papageien, Sittichen, Kranichen, Flamingos, Hühnern und Ibissen. Die Wege sind so schön in die Natur eingebunden, dass man nie das Gefühl hat in einem Zoo zu sein. Und die Ausblicke über die komplette Dschungelwelt auf den erhöhten Plattformen ist wirklich super.

Nach ca. 1 Stunde sind wir dann am Ausgang angekommen und waren alle begeistert. Zwar ist es nicht unbedingt günstig, aber in so einer riesigen Freiflug-Voliere waren wir noch nie. Auch unserer Großen hat es wirklich total gefallen. Absolut zu empfehlen!

Birds of Eden

Die größte Freiflug-Voliere der Welt ist auf jeden Fall einen Besuch Wert, um ganz exotische Vögel in "freier" Natur zu sehen.

Die Wege in Birds of Eden sind super präpariert und auch kinderwagentauglich.

Alleine durch das riesige Areal zu laufen ist wirklich super. Wer will, kann aber auch einen Guide buchen.

Es gibt ein Kombi-Ticket mit Monkeyland, um etwas Geld zu sparen.

KENNT IHR SCHON UNSERE ANDEREN BISHERIGEN REISEZIELE?

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