Südinsel Neuseeland – Die Südküste und die Catlins

von littletravelfamily

Wir sind ganz unten angekommen. Wir leben in einem Auto 😀 Ne Spaß, wir sind nun ganz unten im Süden Neuseelands. In der Region Catlins. Die Strecke von Dunedin bis zu unserem Ziel Curio Bay war jetzt nicht so wirklich spektakulär. Es gab zwar ein, zwei Aussichtspunkte, die wirklich sehenswert waren, aber ansonsten haben wir in der Mittagsschlaf-Zeit eher Strecke gemacht.

Hier unten im Süden ist es jetzt allerdings wunderschön. Alles ist total grün, hügelig, überall stehen Schafe herum und es gibt absolute Traumstrände. Worte beschreiben die Landschaft nie wirklich gut, deshalb hier ein paar Bilder.

Grüne hügelige Landschaft

Wunderschön rauhe Küsten

Traumstrand?!

Kurz vor Curio Bay haben wir sogar noch ganz viele Robben gesehen. Fanden wir alle drei super 🙂 Wie die lustigen Tierchen sich so unbeholfen über die Felsen schieben, schaut schon lustig aus. Nicht wirklich elegant. Im Wasser sind sie dann aber richtig agil.

Pelzrobben beim Sonnenbaden

Curio Bay

In Curio Bay angekommen haben wir erstmal auf dem Curio Bay Camping Ground eingecheckt und uns einen Stellplatz gesucht.  Der Campingplatz ist total nett gelegen, direkt an den Steilhängen der Küste inmitten von riesigem Flachsgras.  Ein paar Meter weiter hat man einen wahnsinnigen Blick auf eine traumhafte Bucht, in der man super surfen können soll. Und in der es wohl regelmäßig Delfine zu sehen gibt.

Die Bucht direkt vor dem Campingplatz

Die Ausstattung hier ist zwar sehr basic gehalten, mit Outdoor“Küche“, rustikaler Dusche und mäßigem W-Lan Empfang, aber die Lage ist der Wahnsinn. Unser kleiner Camper steht nun schön in einer der vielen Einbuchtungen windgeschützt am Strom angeschlossen, damit es Nachts nicht so kalt wird. Das Wetter hier unten ist nämlich nicht wirklich sommerlich. Wind, Regen und kühle 8 Grad.

Unser Stellplatz, windgeschützt von Flachs

Umgebung rund um Curio Bay

In der Umgebung gibt es einiges zu sehen, wie zum Beispiel den Petrified Forest, ein „versteinerter“ Wald auf dem Meeresboden, eine Pinguinkolonie, einen kleinen Bush-Walk, Wasserfälle und riesige Höhlen.

Wir nutzten unsere Zeit und schauten uns am ersten Abend noch den Petrified Forest und den kleinen Bush-Walk an… Vom Campingplatz waren das nur ein paar hundert Meter. Der Petrified Forest war nicht nicht so überwältigend, der Bushwalk mit ganz vielen exotischen Bäumen schon eher interessant. War irgendwie wie in so einem Zauberwald.

Wir machten uns auf den Rückweg, als es anfing leicht zu regnen. Es sind zwar nur 10 Minuten Fußweg zurück, aber plötzich fing es so das Schütten an, dass wir von hinten wirklich komplett durchnässt waren. Töchterchen vorn in der Trage war mit Regenjacke gut geschützt, aber wir nass bis auf die Knochen. Und wie trocknet man das klatschnasse Zeug nun im Camper?

Genau, Wäscheleinen quer durch den Innenraum spannen und alles aufhängen 😀 Nebenbei noch den Gasherd anmachen und warten. Bisschen Saunafeeling.
Als es dann aufhörte zu regnen, ging gerade die Sonne unter und das Licht war perfekt. Im leichten Nieselregen ging Björn dann nochmal raus an die Klippen und machte ein paar Bilder.

Sonnenuntergang in Curio Bay

Das rauhe Meer prallt über 20 Meter hoch an die Küste

Ein Tag in den Catlins

Am nächsten Tag fuhren wir dann ein paar weitere Highlights der Catlins Region ab. Erster Stop waren die McLean Falls, zu denen wir ca. 1 Stunde mit der Kraxe wanderten. Eigentlich eine leichte Wanderung, nur teilweise etwas steil und fordernd mit 15Kilo auf dem Rücken. Die Fälle sind inmitten eines Urwalds und somit immer schön schattig und mit angenehmem Klima. Wir wanderten bis ganz nach oben und waren begeistert 🙂 Schön hier!

Die McLean Falls in den Catlins

Anschließend kamen wir zufällig mal wieder an einem Schild „Cathedral Coves“ vorbei und nahmen die extrem enge und steile Stichstraße auf den Parkplatz. Laut Schild wär der Zugang zu den Höhlen noch 30 Minuten geöffnet, Abstieg sollte 10 Minuten dauern, Aufstieg ebenfalls. Wir fragten die nette Damen in ihrem Häuschen, ob das noch ginge und wir bekamen Zutritt. Der Zugang zu den Höhlen führt nämlich durch Privatbesitz und somit muss man „Eintritt“ zahlen.

Mit der kleinen auf dem Rücken rasten wir die ca. 300 Höhenmeter herunter bis an den Strand und wanderten zu der Höhle. Wir hatten wiedereinmal riesen Glück mit dem Timing gehabt, denn die Höhle ist auch nur bei Ebbe betretbar und außerhalb gar nicht geöffnet. Wenn man zu spät hereingeht, kann es sein, dass die Flut einen einschließt und das würde nicht so toll ausgehen. Aber wir waren ja zur rechten Zeit da.

Alles geplant 😀 … Wir wanderten also durch die riesige Höhle und staunten mal wieder, wie Abwechslungsreich Neuseeland sogar auf so kleinem Raum ist.

Cathedral Cove bei Ebbe

30 Meter war die Höhe hoch

Am Abend wollten wir eigentlich noch zur Pinguin-Kolonie, aber da diese erst immer recht spät wieder aus dem Meer in ihre Höhlen zurückkommen, sahen wir leider keines der kleinen Tierchen. Wir brachten unser eigenes kleines Tierchen ins Bett und waren selbst auch ziemlich platt. Nächstes größeres Ziel in ein paar Tagen: Queenstown.

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