Südinsel Neuseeland – Rund um Queenstown

von littletravelfamily

Nach einigen Tagen an der Südküste mit etwas durchwachsenem Wetter, ging es anschließend wieder Richtung Norden. Von Curio Bay wollten wir eigentlich noch einen kleinen Abstecher zum Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel machen, aber wegen der starken Regenfälle war die Straße leider gesperrt. Kann man nichts machen. Weiter geht’s 🙂 Ziel war Queenstown. Vom Süden aus, doch eine recht ordentliche Strecke. Vorallem liegt auf dem Weg nicht wirklich irgendwas Sehenswertes. So nutzten wir die Schlafzeiten und fuhren teilweise echt durch Niemandsland. Wir dachten uns oft „Wer zur Hölle wohnt hier?“ Es gab 3-4 Häuser in dem „Dorf“ und dann wieder Kilometerweit absolut gar nichts. Nur Weideland, Kühe und Schafe.

Nach ein paar Stunden und zwischenzeitlicher Rast zum Essen kamen wir dann am südlichen Zipfel des Lake Wakatipu an. Von hier aus muss man „nur“ noch am See entlangfahren und man kommt automatisch nach Queenstown. „Nur“, weil der Lake Wakatipu halt einfach mal 80 Kilometer lang ist!

Zum Vergleich, unser Chiemsee, den wir schon groß finden, hat eine Länge von 13 Kilometern und wirkt gegen den Lake Wakatipu wie eine Pfütze 😀

Lake Wakatipu – Straße nach Queenstown

Queenstown

In Queenstown angekommen, suchten wir einen Parkplatz und erkundeten die Stadt mit unserem Reisebuggy. Hier merkten wir wieder, dass es wirklich eine gute Entscheidung war ihn mitzunehmen. In Städten wirklich sehr viel rückenschonender als die Babytrage 😉

Queenstown gilt ja als Freizeit- und Extremsport-Mekka Neuseelands. Mit einem nicht mal 1-Jährigen Baby, interessierte uns Bungeejumpen oder Jetbootfahren dann aber eher nicht so. Wir schlenderten lieber durch die Stadt, kauften ein Kiwi-Stofftier und machten es uns am Wasser im Park gemütlich. Queenstown gefällt uns irgendwie. Auch wenn es super touristisch ist, gerade das genossen wir, nach so vielen Tagen in der Natur. Ein bisschen durch die Läden schauen, Eis essen, ein bisschen Junk-Food. Sehr angenehm 😀

Während wir dann so auf der Wiese herumlagen, krabbelte unsere Kleine ein bisschen umher und wurde nach ein paar Minuten von einer ganzen Gruppe Asiaten umringt. Als hätten sie noch nie ein europäisches Baby gesehen, machten sie Fotos und freuten sich, wenn sie ein Lächeln zurückbekamen. Ein deutsches Mädchen als Asien-Star in Neuseeland. Super.

Shooting Star bei den Asianten

Für die Nacht suchten wir uns dann in unserer Campermate App den nächsten Stellplatz aus und fuhren zum Lake Hayes. Und was sollen wir sagen. Genial!! Nichtmal 10 Minuten außerhalb von Queenstown, direkt am Wasser eine riesige Fläche zum Campen. Wir stellten uns ganz nah ans Ufer, Töchterlein krabbelte einer kleinen Entenfamilie mit vielen kleinen Küken hinterher und wir genossen den Blick auf die umliegenden Berge. Mega! Der Sonnenuntergang war wunder wunderschön. Bisher der beste Freedom-Campspot, den wir hatten 🙂

Direkt am See Campen und Enten füttern. Perfekt.

Sonnenuntergang am Campspot Lake Hayes

Am nächsten Tag standen wir recht früh auf. Wir wollten die Straße am Lake Wakatipu noch etwas weiter fahren bis nach Glenorchy. Im Reiseführer stand, dass sie ein super Panorama auf Queenstown und den See bieten soll. Und der Reiseführer hatte Recht :D. Die Straße führt direkt am Seeufer entlang und es gibt immer mal wieder Einbuchtungen, an denen man die Aussicht genießen kann. Schon echt malerisch. Ein riesen See plus einen kitschigen Dampfer, eingebettet in die traumhafte Bergwelt. Wow!

Die Straße verlief sehr kurvenreich und irgendwann hatte Madame dann keine Lust mehr im Kindersitz. Wir hielten am Ufer und genossen das tolle Wetter. Das Wasser des Sees war hier echt glasklar, aber leider etwas zu kalt zum Baden 😉

Das ganze Panorama kriegt man gar nicht drauf. Links würde Queenstown liegen. Rechts noch mehr See und Berge.

Ein paar Grad mehr und wir wären sofort reingesprungen

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