Elternzeit in Südafrika – Ankunft und die ersten Aktivitäten rund um Kapstadt

von littletravelfamily

Wir sind endlich in Kapstadt angekommen. Nach dem Flug über Doha mit Qatar Airways und insgesamt ca. 15 Stunden Flugzeit, starten wir unsere Reise!

Der Flug zu viert war wider Erwarten sehr angenehm. Wir hatten das Glück bei beiden Flügen in der vordersten Reihe zu sitzen, hatten somit sowohl das Baby-Bassinett als auch extrem viel Beinfreiheit und Platz für unser ganzes Zeug.
Somit konnte little Baby in seinem eigenem Bettchen schlafen und die Große hatte ja eh ihren eigenen Sitzplatz. Die ersten fünf Stunden nach Doha mussten die beiden noch etwas beschäftigt werden. Pünktlich zur Landung schlief die Große dann aber ein und schlief die ganze Zeit am Flughafen im Reisebuggy weiter, den wir eigentlich für den Kleinen gekauft hatten 😀
Eine Stunde haben wir uns dann noch in der Quiet Lounge in Doha ausgeruht, dann ging es auch schon weiter.

Dieses Mal 10 Stunden nach Kapstadt. Beide Kids waren aber so müde, dass sie super geschlafen haben. Zum Glück hatten wir vor der Reise extra noch zwei aufblasbare Fußstützen als Sitzverlängerungs-Kissen besorgt. Beide aufgepustet, in den Fußraum gestellt und unsere Tochter hatte ein top Kinderbett, bei dem sie sogar ihre Beine komplett ausstrecken konnte.

Wir dösten etwas vor uns hin, nach ein paar Stunden gabs dann Frühstück und wir landeten auch schon. Endlich in Südafrika!

Nach dem Corona-Check bei der Einreise am Flughafen und der Immigration, ging es dann nach einer Stunde endlich zu unserem Mietwagen. Wir hatten im Vorfeld einen Toyota Corolla Quest reserviert. Ein Mittelklasse-Wagen mit Stufenheck. Für alles andere waren wir für über zwei Monate zu geizig… kamen aber dann doch ins Zweifeln: Für vier Personen, zwei Kindersitze, zwei 120 Liter Reisetaschen, 21 Kilo Handgepäck, zwei Kinder-Rucksäcke und einen Reisebuggy?

Ja. Passt! 😀 Wir haben tatsächlich alles unterbekommen. Wir hätten selber nicht gedacht, dass der Kofferraum so extrem geräumig ist.

Also ging es weiter nach Hout Bay zur African Family Farm, unserer ersten Unterkunft. Hier werden wir sieben Nächte bleiben und die Kap-Halbinsel erkunden.

Rund um Kapstadt – Chapmans Peak Drive und Pinguine am Boulders Beach

Nachdem wir uns etwas eingelebt und organisiert hatten hieß unser erstes Ausflugsziel Chapmans Peak Drive. Laut Google eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Malerisch führt die 10km lange Straße immer am Meer entlang. Mit Ausblicken auf Traumstrände und die Berglandschaft der Halbinsel des Westkaps.
Entlang der Straße gibt es immer wieder Haltebuchten und Aussichtspunkte. Ganz angenehm, denn der “Chapi”, wie die Straße unter den Einheimischen genannt wird, ist nicht gerade die breiteste Straße.
Wir hatten an dem Tag sogar besonderes Glück und sahen von einem Punkt aus eine ganze Schule Delfine. Für unsere Große ein ganz besonderes Erlebnis.
 

Aussichtspunkt am Chapmans Peak Drive

Eine Delfinschule mit 30-40 Delfinen. Wahnsinn.

Chapmans Peak Drive

Der Chapmans Peak Drive ist einer der Haupattraktionen der Kap Region. Entsprechend befahren ist die Straße, wenn man nicht früh genug losfährt. Am Morgen ist es zwar auch schon belebt, aber eher mit Rennradfahrern und Joggern. Diese lassen sich gerade noch so überholen.

Einmal die Straße entlangfahren kostet übrigens 50 ZAR für einen PKW.

Weiter ging es dann vorbei am Traumstrand von Noordhoek, einem wahnsinnig großen, weißen Sandstrand, an dem man wohl auch prima baden könnte. Wenn einem die eisigen Wasser-Temperaturen des Atlantik Nichts ausmachen 🙂

Kilometerlanger Strand von Noordhoek

Da wir allerdings nichts fürs Baden gepackt hatten, fuhren wir weiter zu den Pinguinen am Boulders Beach bei Simons Town.

Wir hatten im Vorfeld viel recherchiert, dass man wohl auch ohne den horrenden Eintritt zu bezahlen, in Buchten mit den kleinen Tierchen kommen kann. Allerdings fanden wir nur einen Strand, der nicht sonderlich ansehnlich war und die Pinguine waren hinter einer kleinen Absperrung geschützt.

So rafften wir uns dann doch auf und nahmen den offiziellen Weg. Hier hat man Zugang zu drei Buchten, in denen eine riesige Pinguinkolonie von über 3000 Tieren lebt. Man kommt wirklich ganz nah an sie heran, super toll für Kinder. In der letzten Bucht könnte man sogar mit den Pinguinen schwimmen, wenn sie wollen, allerdings war bei uns dann gerade Flut und man kam nicht mehr ganz bis hinter die vielen riesigen Steine zu den Pinguinen.

Hat dann aber eh gereicht, es wurde extrem voll zur Mittagszeit und unsere kleinen Quälgeister wollten gefüttert werden 😉

Pinguine am Boulders Beach

Auch wenn die Pinguinkolonie am Boulders Beach eine Haupt-Touri Attraktion ist, solange man ganz früh dort ist, ist es noch nicht überlaufen. Vom Parktplatz aus vor der ersten Bucht ist eine Gezeiten-Tafel. Hier solltet ihr, wenn Ebbe ist, die Chance nutzen und ganz nach hinten laufen. Dort findet man mit Glück ebenfalls Pinguine und man kann wirklich mit ihnen schwimmen. Die weiteren beiden Buchten bieten dann Stege zum aus der Ferne beobachten.

Der Eintritt zu den Pinguinen kostet für Erwachsene 180 ZAR. Kinder unter 4 Jahren sind frei.

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